|
Die Hauskapelle
Die
Hauskapelle auf der Ostseite des Erweiterungsbaues ist dem
Patron von Johannisthal, Johannes
dem Täufer, geweiht.
Architekt Reg.-Baumeister Franz Günthner aus Regensburg
konstruierte einen modernen sakralen Raum und verlieh der
Südfassade mit Betonformsteinen, durch die das Tageslicht
ungehindert eindringen kann, eine besondere Note.
Die gesamte künstlerische Ausgestaltung, Entwurf und
auch Ausführung, wurde dem 25jährigen Künstler
Hans Hilz aus Bogen übertragen.
|
|
| 
|
Schon
beim Betreten des sakralen Raums fällt der Blick auf
das an zwei kunstvollen Ketten hängende 1,50x1,50 m große
Kreuz über dem Altartisch aus bulgarischem Marmor. Es
ist aus Bronze gegossen, die dunkle, bewegte Oberfläche
ist unterbrochen von fünf faustgroßen, glasklaren,
naturbelassenen Bergkristallen aus Madagaskar, die fünf
Wunden versinnbildlichend. Das quadratische Mittelstück
des Kreuzes zeigt im runden Kernstück das Lamm aus der
Geheimen Offenbarung des Hl. Johannes, umgeben von sieben
funkelnden Bergkristallen, die auf die sieben Siegel hinweisen.
Auf der Rückseite dieses Mittelstückes ist das Relief
des Auferstandenen eingearbeitet.
|
| Der
Tabernakel ist eingebettet in einen von Leo Bäumler reliefartig
gestalteten Lebensbaum, ein heller Stein aus bulgarischem
Muschelkalk. Der breite Stamm dieses Lebensbaums mit den zwei
sich nach oben öffnenden Ästen lässt gleichsam
den bronzenen Tabernakel aus sich herauswachsen. Dessen Türen
sind verziert mit sieben Bergkristallen, die den Beter auf
Christus hinweisen, der sich den Menschen in den sieben Sakramenten
schenkt. |

|
| Der
fast zwei Meter hohe, ebenfalls mit fünf Bergkristallen
gezierte Osterleuchter seitlich des Altares, zugleich Lichtständer
für das Ewige Licht, ist ein Kunstwerk für sich,
sowohl im Entwurf, wie auch in seiner modernen Ausführung
in Bronzeguß.
Links und rechts vom Altar stehen je drei Leuchter aus Bronzeguß.
Die moderne, künstlerische Ausgestaltung rundet sich
mit der Ausformung des Ambo ab, einem Bronzeguß, aus
dessen Mitte sieben Bergkristalle erstrahlen, symbolhaft für
die sieben Gaben des Heiligen Geistes.
Schließlich soll auch das kleine Altarkreuzchen nicht
vergessen werden, ein verkleinertes Abbild des großen
Kreuzes. Zu den genannten Kunstwerken gehört auch die
Sakristeiglocke in ihrer eigenwilligen Form, die vom gleichen
Künstler geschaffen wurde.
|
| 
|
An
der linken Seite der Kapelle ist in eine Wandnische eine spätgotische
Muttergottesfigur eingepasst, die von einem unbekannten Meister
stammt. Sie belebt nicht nur strukturauflösend die große
Nordwand der Kapelle, sondern verbindet in einmaliger Weise
gotischen Kunstschatz mit der modernen Ausprägung des
Kirchenraumes, der dadurch noch mehr Wärme gewinnt.
Gottesdienste:
Jeden
Tag um 6.45 Uhr Laudes,
anschließend Heilige Messe.
An Sonn- und Feiertagen um 7.00 Gottesdienst. |
|
|
|