Unsere Lage


Anfahrtsskizze ...


Kartenausschnitt
mit Richtungspfeile

Lageplan ...

In der nördlichen Oberpfalz, weitläufig umrahmt von Fichtelgebirge und Bayerischem Wald, liegt am Zusammenfluss von Fichtel- und Waldnaab im Oberpfälzer Wald die Stadt Windischeschenbach, einst von wendischen Siedlern gegründet.
Wer mit der Bahn kommt, erreicht Johannisthal auf der Strecke Regensburg-Hof, Bahnstation Windischeschenbach. Gerne holen wir Sie kostenlos vom Bahnhof ab, wenn Sie uns Ihre Ankunftszeit mitteilen.
Autofahrer: Autobahn A 93, Ausfahrt Windischeschenbach, auf der Staatsstraße 2181 Richtung Windischeschenbach, nach ca. 1km links Abbiegen nach Premenreuth ( braunes Schild Johannisthal ); rechts Richtung Premenreuth ( braunes Schild Johannisthal ); nach ca. 1 km rechts Abbiegung Johannisthal ( weißes Schild ).

 

 


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  Der Patron des Hauses - Johannes der Täufer

Das Signum von Johannisthal zeigt Johannes den Täufer, dem als Patron des Hauses auch die Hauskapelle geweiht ist. Wenn man den Vermutungen mancher Heimatforscher Glauben schenken will, leitet sich der Name Johannisthal von einem Einsiedler namens Johannes ab, der einst die Abgeschiedenheit dieses unberührten Tales wählte, um im Einklang mit der Natur zur Herzensruhe zu finden.
Wie sich Johannes als Rufer in der Wüste versteht, der durch seine Predigt von der Gottesherrschaft und seinen Ruf zur Umkehr die Menschen auf Jesus verweist, so will Johannisthal den Menschen unserer Zeit "Wüste" sein, eine Stätte der inneren Erneuerung, eine Oase, die in ihrer waldumsäumten Stille das Rufen des Herrn ganz besonders deutlich hörbar machen kann. So wie Johannes mit seiner linken Hand das Kreuz trägt als Zeichen seiner kompromisslosen Bußgesinnung und mit seiner rechten Hand auf Jesus hindeutet "Seht das Lamm Gottes", so möchte auch Johannisthal mit seinen Exerzitien und Tagen der Besinnung die Menschen wieder tragfähiger machen, ihr Kreuz anzunehmen und ganz in Christus hineinzuwachsen durch die Nachfolge des Herrn.

Am Eingang zum Gelände begrüßt
die 1983 vom Bildhauer Leo Bäumler
aus Oberköblitz geschaffene Steinskulptur
Johannes des Täufers die Besucher.

 


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  Die Hauskapelle

Die Hauskapelle auf der Ostseite des Erweiterungsbaues ist dem Patron von Johannisthal, Johannes dem Täufer, geweiht.
Architekt Reg.-Baumeister Franz Günthner aus Regensburg konstruierte einen modernen sakralen Raum und verlieh der Südfassade mit Betonformsteinen, durch die das Tageslicht ungehindert eindringen kann, eine besondere Note.
Die gesamte künstlerische Ausgestaltung, Entwurf und auch Ausführung, wurde dem 25jährigen Künstler Hans Hilz aus Bogen übertragen.


 

Schon beim Betreten des sakralen Raums fällt der Blick auf das an zwei kunstvollen Ketten hängende 1,50x1,50 m große Kreuz über dem Altartisch aus bulgarischem Marmor. Es ist aus Bronze gegossen, die dunkle, bewegte Oberfläche ist unterbrochen von fünf faustgroßen, glasklaren, naturbelassenen Bergkristallen aus Madagaskar, die fünf Wunden versinnbildlichend. Das quadratische Mittelstück des Kreuzes zeigt im runden Kernstück das Lamm aus der Geheimen Offenbarung des Hl. Johannes, umgeben von sieben funkelnden Bergkristallen, die auf die sieben Siegel hinweisen. Auf der Rückseite dieses Mittelstückes ist das Relief des Auferstandenen eingearbeitet.

 

Der Tabernakel ist eingebettet in einen von Leo Bäumler reliefartig gestalteten Lebensbaum, ein heller Stein aus bulgarischem Muschelkalk. Der breite Stamm dieses Lebensbaums mit den zwei sich nach oben öffnenden Ästen lässt gleichsam den bronzenen Tabernakel aus sich herauswachsen. Dessen Türen sind verziert mit sieben Bergkristallen, die den Beter auf Christus hinweisen, der sich den Menschen in den sieben Sakramenten schenkt.

 

Der fast zwei Meter hohe, ebenfalls mit fünf Bergkristallen gezierte Osterleuchter seitlich des Altares, zugleich Lichtständer für das Ewige Licht, ist ein Kunstwerk für sich, sowohl im Entwurf, wie auch in seiner modernen Ausführung in Bronzeguß.
Links und rechts vom Altar stehen je drei Leuchter aus Bronzeguß.
Die moderne, künstlerische Ausgestaltung rundet sich mit der Ausformung des Ambo ab, einem Bronzeguß, aus dessen Mitte sieben Bergkristalle erstrahlen, symbolhaft für die sieben Gaben des Heiligen Geistes.
Schließlich soll auch das kleine Altarkreuzchen nicht vergessen werden, ein verkleinertes Abbild des großen Kreuzes. Zu den genannten Kunstwerken gehört auch die Sakristeiglocke in ihrer eigenwilligen Form, die vom gleichen Künstler geschaffen wurde.

 

 

 

An der linken Seite der Kapelle ist in eine Wandnische eine spätgotische Muttergottesfigur eingepasst, die von einem unbekannten Meister stammt. Sie belebt nicht nur strukturauflösend die große Nordwand der Kapelle, sondern verbindet in einmaliger Weise gotischen Kunstschatz mit der modernen Ausprägung des Kirchenraumes, der dadurch noch mehr Wärme gewinnt.

 

Gottesdienste:

Jeden Tag um 6.45 Uhr Laudes,
anschließend Heilige Messe.
An Sonn- und Feiertagen um 7.00 Gottesdienst.

 



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  Das Haus


Der Eingang

Unser Haus bietet Familien, Gruppen und Einzelpersonen das ganze Jahr über die ideale Gelegenheit für Besinnung, Begegnung und Erholung.
Der Nordbau fügt sich harmonisch in die natürliche Beschaffenheit der Umgebung ein. In einem Längsflügel liegen dreistöckig die Schlafräume, als Einzel- und Doppelzimmer nutzbar. Ein Treppenhaus mit einem hochragenden Baukörper verbindet diesen Trakt mit den Gemeinschaftsräumen, dem Speisesaal, dem Klara-Saal, usw.

Im Souterrain ist eine moderne Küche mit den üblichen Zusatzräumen untergebracht. Die Bauten sind von Gartenflächen umgeben, die der Erholung dienen sollen.
Bahnabholung, Busparkplatz; Spielwiese, Lagerfeuerplatz, Gartenanlagen,
TV-Raum, 4 Tagungsräume.


Der Spielplatz

Verschiedene Gruppenräume, stehen zur Verfügung:

 


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 Veranstaltungsräume

Klara-Saal


Der Klarasaal eignet sich mit variabler Stuhl- und Tischgestaltung für Gruppen bis zu 120 Personen.

In der Kreuzdarstellung dieses Raumes wird deutlich, was es heißt, eine Heimat gefunden zu haben. Das aus einem Stück gearbeitete Kreuz aus afrikanischer Eiche zeigt Christus, nicht massiv mit dem Kreuzesholz verbunden, sondern wie im leeren Raum schwebend, das Haupt mit einer Dornenkrone aus verrostetem Draht bedeckt. Leo Bäumler wollte damit nicht nur die Nähe Johannisthals zur einstmals drahtversperrten östlichen Grenze andeuten, sondern den Menschen in Christus, der in seiner Leere und Gottverlassenheit zu seinem Vater heimgekehrt ist ("Mein Gott, warum hast du mich verlassen?"), einen Weg zu Gott, unserer ewigen Heimat aufzeigen.

Klarasaal


Dir.-Rackl-Raum


Der neu geschaffene Dir.-Rackl-Raum bietet Platz für Gruppen mit max. 25 Personen.

Dir.-Rackl-Raum


Lese-Ecke


Die Lese-Ecke lädt zum Verweilen ein


Speisesaal


Frühstücksbuffet. Auf Wunsch Diät-, Schon-, Diabetiker-, Vegetarische Kost.


Franziskus-Oase

Die "Franziskus-Oase" ist geeignet für 20 Personen.

Antonius-Zimmer

Das "Antonius-Zimmer" bietet Platz für ca. 12 Personen.

Klosterladen

Im Klosterladen finden Sie verschiedene Geschenkartikel, Bücher, Kindergebetbücher, Grußkarten, Rosenkränze, u.v.m.


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  Zimmer

Unser Haus verfügt über:

23 Doppel-, bzw. Einzelzimmer mit Nasszelle;
d.h. 23 Zimmern mit maximal 46 Betten.

Die einzelnen Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet. Die Nasszellen sind geräumig, so dass sich auch ältere Menschen oder leicht Behinderte bequem darin bewegen können.

Klara-Saal
Franziskus-Oase
Antoniuszimmer

Preise ...



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  Garten

Unsere neu gestalteten Gartenanlagen laden zur Entspannung ein. Für Kinder gibt es eine Spielwiese, einen Lagerfeuerplatz, sowie Tischtennisplatten.



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  Das Waldnaabtal

Wander- und Fahrradwege im vor der Haustür gelegenen Naturschutzgebiet Waldnaabtal laden ein, neue Kraft für den Alltag zu tanken.

Wanderrouten im idyllischen Waldnaabtal

  • 4 km Johannisthal - Waldfriedenhütte und zurück
  • 16 km Johannisthal - Blockhütte und zurück
  • 18 km Johannisthal - Blockhütte - zurück über Uferpfad - Uferparkplatz - Johannisthal
  • 32 km Johannisthal - Blockhütte - Falkenberg und zurück
  • 12 km von Falkenberg zur Blockhütte und zurück
Rundwanderwege von Johannisthal aus
  • 3 km Wanderparkplatz Umgehungsbrücke - Galgenkatherl - Burgenweg - Wanderparkplatz - Joh.
  • 8 km W.-E. - Erbendorfer Str. - Berg - Naabdemenreuth - Schweinmühle - Joh.
  • 9 km W.-E. - Oberbaumühle - Wiesenthal - Schweinmühle - Pleisdorf - Holzbach -Joh.
  • 12 km erweitert: Holzbach - Waldfrieden - Joh.
  • 13 km W.-E. - Erbendorfer Str. - Berg - Naabdemenreuth - Kontinentale Tiefbohrung - Trautenberg - Lehen - Eiglasdorf - Pleisdorf - Joh.
  • 14 km W.-E. - Erbendorfer Str. - Nottersdorf - Bach - Gössenreuth - Wildenreuth - Knierermühle - Püllersreuth - W.-E. - Joh.
  • 16 km W.-E. - Neustädter Str. - Ritzerberg - Püllersreuth - Lenkermühle - Steinreuth - Kirchendemenreuth - Döltsch - Baumschule - Scherreuther Str. - W.-E. - Joh.

    Neben den Wanderwegen gibt es natürlich auch viele markierte Radwege durch das Waldnaabtal und den Oberpfälzer Wald.



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  Der Kreuzweg


Der Kreuzweg - Gebet im Freien


Still am Waldrand entlang, begleitet von den gestauten Wassern der Waldnaab, ist ein Kreuzweg angelegt, der in seiner Ruhe den Besucher so recht zur Andacht und zum Gebet einlädt.



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  Die Marienkapelle "Zur Madonna von Johannisthal"

Waldkapelle der "Madonna von Johannisthal":
Der Erbauer des Marienheiligtums, Pfarrer Rösch aus Windischeschenbach hat für die Kapelle einen stimmungsvollen Platz im Schutz der Waldbäume - etwa 100 m vom Haus entfernt - gewählt. Sechs Jahre nach der Eröffnung des Exerzitienhauses, am 22. August 1954, dem Fest des Unbefleckten Herzens Mariä, erfolgt die Grundsteinlegung zur Waldkapelle "Madonna von Johannisthal. Für den Windischeschenbacher Pfarrer Rösch war es ein Novum, dass der Bau im Marianischen Jahr 1954 begonnen werden konnte. Auch die Inschrift des Grundsteins weist darauf hin: "Anno Mariano 1954". Der Hauskaplan von Johannisthal, Max Rackl, verlas den Inhalt der Urkunde, die in einer verlöteten Messingkapsel in den Grundstein eingemauert wurde. Die Urkunde schließt mit den Worten: "Möge dieses Heiligtum Mariens werden zu einem neuen Quellpunkt echter Marienverehrung, der Jugend weisender Leuchtturm auf stürmischer Lebensfahrt, dem Alter bergender Port in drückender Lebenslast und allen tröstende Rast zu friedvoller Einkehr und Heimkehr zu Gott."

Die Baupläne wurden nach den Ideen von Stadtpfarrer Rösch von Architekt Alfred Spitzner aus Parsberg erstellt, während sich in die Bauausführung Maurermeister Hans Hösl, Bernstein, und Zimmermeister Englbert Meiler, Wurz, teilten. Die Finanzierung des Baus wurde durch "Opfergroschen" der "Freunde von Johannisthal" ermöglicht.
Seit der Einweihung der Kapelle am 15. Mai 1955 durch Erzbischof Dr. Michael Buchberger ist "Unsere Liebe Frau von Johannisthal" für Kursteilnehmer und Gläubige der näheren und weiteren Umgebung ein viel besuchter Wallfahrtsort geworden.

Die jugendlich geschnitzte, wunderschöne Muttergottes-Statue mit dem weit ausladenden Mantel wurde vom aus der Oberpfalz stammenden Bildhauer Karl Bornschlegel geschaffen, der mit dieser mütterlichen Darstellung den Gläubigen den Weg zu Christus durch Maria, unserer Mutter, aufzeigen wollte.

Gnadenbild der Madonna von Johannisthal


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